Recap Surf & Skate Festival Hamburg presented by Jever Fun

Mai 16, 2013

Fünf fantastische Tage. Fünf Tage, in denen Brettsportdeutschland zusammenfand und ein Festival kreierte, das alle Erwartungen deutlich übertraf.
Hamburg wurde zur Festivalstadt und das Goldbekhaus zum Tatort. Während die Besucher über den Veranstaltungsort schlenderten, bzw. eilten, da keine der zahlreichen Veranstaltungen ausgelassen werden sollte, spürte man einen neuen Wind, der von allen Beteiligten mitgetragen wurde. Eine perfekte Zusammenarbeit zwischen den Veranstaltern, ihren Partnern und allen Ausstellern führte dazu, dass Deutschland im internationalen Vergleich das nächste Level erreichte. Insbesondere die „1st German Surf Conference“ bildete das Herzstück des Rahmenprogramms und lockte internationale Journalisten und viele Interessierte in den Conference-Saal des sechsten Surf & Skate Festivals presented by Jever Fun. „Die gewisse Routine“, so beschreibt es Christoph Zingelmann (HHonolulu Events), ist der Erfahrungswert, der mit jedem Veranstaltungsjahr hinzukommt und dem Festival in diesem Jahr mit progressiver Kreativität und Professionalität eine klare Note verlieh.

Bereits der Festivalauftakt am Mittwoch steckte die Messlatte in vielversprechende Sphären, während mehr als 300 Besucher auf überlebensgroßer Leinwand über die heißesten Surffilme staunten und hinterher den Abend beim Glas Jameson Whiskey ausklingen ließen. Donnerstag wurde der rote Teppich dann im Abaton Kino ausgerollt und in bester Skater Manier zum Best-Trick Obstacle auserkoren. Vor allem die Skate-Posse um die hanseatische Skate-Crew StanleyWe machte ihrem Ruf alle Ehre und verlieh dem ganzen Event das gewisse Flair!

Authentizität wurde zudem vor allem am nächsten Tag groß geschrieben, als bei Livemusik die Vernissage der Art Exhibition stattfand. Kunst aus den Bereichen rund um den Brettsport, auf unterschiedlichste Art und Weise umgesetzt und originell in Szene gesetzt. Natürlich ging das Event länger als geplant, natürlich waren mehr Besucher da, als erwartet und natürlich ging es am nächsten Morgen dann in die Vollen.

Punkt 12 Uhr öffneten sich sowohl Samstag als auch Sonntag die Pforten des Goldbekareals und die Besucher strömten vorbei an Amphitheater und MiniRamp zur wohl größten Brettsport-Tradeshow des deutschen Nordens. Über 40 Austeller präsentierten neuste Trends und Innovationen in Surf & Skate Apparel, Boardtechnologie und Trainingsdidaktik. Direkt im Innenhof kürte man Kenny Hopf als den Sieger des Skatecontests presented by Mantis im Iriedaily Skatepark. Einen Tag zuvor gab es für alle Schaulustigen Extremsportaction direkt aus der hofeigenen MiniRamp, die vom Hamburger Skateverein e.V. umrahmt und betreut wurde. „Do it yourself – DIY“ war oberste Priorität und ein jeder hatte die Möglichkeit selber aktiv zu werden.

Während die Surf Conference zu mehr Tiefgründigkeit im Wellenreiten aufrief, bestätigte die fast schon Traditionelle O’Neill Party presented by Blue Tomato alle Klischees, welche um die wilde Surf & Skateszene rangieren. Feiern bis in die Morgenstunden; unermüdlich und das mit über 800 Besuchern zu Musik von Palina Power (Yum Yum, VIVA / MTV, Berlin) und Hamburger Szene Kid Christoph Friedmann.

Wieder Mal ist es HHonolulu Events im sechsten Jahr in Folge gelungen Deutschlands einziges und erstes Surf & Skate Festival entscheidend weiterzuentwickeln und neue Inhalte zu präsentieren. Ein Event, dass mittlerweile aus den Kinderschuhen herausgewachsen ist. Inzwischen gehört man zu den ganz Großen weltweit und bietet nach Angaben einiger Gäste ein Brettsport-Allinklusive Weekend, das sich von seinen Geschwistern in San Diego oder New York deutlich abhebt.

Vom 13. Bis 16. Juni 2013 findet das Unikat das erstmalig in Köln statt. Hier hinterließ das Surffilmfestival 2012 schon einen Eindruck, der uns mit Spannung und Vorfreude auf das Juni Wochenende blicken lässt. Vier Tage Action rund um das Odonien und das Rex Kino sorgen dafür, dass die Skate- und Surfboards ausgepackt werden und Köln unsicher gemacht wird.




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