Surf & Skate Festival Cologne Recap

August 18, 2014

Vom 06. – 10. August 2014 hat die Hamburger Agentur HHonolulu Events das 2. Surf & Skate Festival im Kölner Odonien veranstaltet. Trotz schwankender Wetterbedingungen stürmten insgesamt 4.000 Besucher fünf Tage lang das künstlerische Schrottplatzgelände.

Der Startschuss fiel am Mittwoch im Cinenova Kino, als sich die Rheinländer sowohl die Deutschlandpremiere von „Death 2 Hipsters“, als auch die Kölner Premiere von Taylor Steeles’ „Missing“ zu Gemüte führten. Trotz Nieselregens genossen 300 Kinobesucher Open Air die Filme und wählten am Abend den Viewers Choice Award für die beste Produktion. Gewonnen hat der satirische Streifen „Death 2 Hipsters“ mit seiner Hommage an die Welt der zu coolen Surfer.
 
Am Donnerstag schlug das Team von HHonolulu Events schließlich die Zelte im Kulturzentrum des Odoniens auf. Zwanzig regionale, nationale und internationale Künstler feierten zusammen mit den Besuchern eine Vernissage, die von einem nächtlichen Miniramp Jam begleitet wurde. Am Folgetag konnten sich die Besucher neben Kunst und Shoparea zum Live Jam auf der Bühne des Odoniens die Festivalzeit verschönern.
 

 
Das Hauptprogramm startete pünktlich zum sonnigen Wochenende. Skate Area, Kunstausstellung, Saltwater Shop, zahlreiche Workshops zum Thema Yoga, Siebdruck, Batik sowie ein Shape Workshop für Surf- und Longboards boten den Kölnern ein umfangreiches Mitmachprogramm. Am Fühliner See konnte zudem noch Stand-up Paddeln ausprobiert und in Hersel Wakesurfen getestet werden. Parallel dazu kämpften die Skater beim Iriedaily Contest in der Jever Fun Miniramp um den Titel der Nummer Eins. Marcel Weber betrat final das Siegertreppchen und erhielt umfangreiche Preise von Iriedaily und Titus. Im Anschluss boten die Fahrer packende Skate Action auf der Iriedaily Skate Line, bei der auf verschiedenen Höhen und Längen Skatetricks zelebriert wurden.
 
Eines der Highlights des Festivals ist und bleibt die O’Neill Party presented by Planet Sports. Noch bevor die Pforten geöffnet wurden, bildete sich eine 100 Meter lange Schlange vor dem Eingangsbereich des Freiluftateliers. Das Line-up mit den Berliner Hauptstadtjungs Kollektiv Ost wurde gepaart mit lokalem Support von Nick Lase und der Skateboardlegende Jeremaier, welche auflegten bis die Sonne über dem Odonien aufging.
 

 
Am Katersonntag umrahmte ein Flohmarkt das Tagesprogramm des Surf & Skate Festivals. Knapp 1.000 Besucher konnten sich zwischen privatem Trödelkram und szenigen Shop Artikeln noch einmal die Surf- und Skatekunst in Ruhe zu Gemüte führen und das eine oder andere Gespräch mit Künstlern, wie dem extra angereisten Japaner Mayumi Tsubokura, zu suchen.
 
Aufgrund des Wetterumbruchs, wurde das abendliche Open Air Screening kurzerhand in den alten Wintergarten des Odoniens verlegt. Zahlreiche Filmliebhaber konnten in gemütlicher Liegestuhl-Atmosphäre die Premieren von „I Had Too Much Too Dream Last Night“, „Counterculture“ und „The Cradle of Storms genießen.
 
Die Stadt am Rhein hat auch dieses Jahr wieder bewiesen, dass sie es würdig ist ein Teil der Surf & Skate Festival Serie zu sein. Die Besucherzahlen und das herzliche Feedback haben gezeigt, dass Köln auch ohne direkten Wellengang das Potenzial zur Surfmetropole hat.
 




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